Register

Register VCDB

Die Welt der Mobilität ist vielfältig und technisch komplex. In unserem Begriffsregister erklären wir zentrale Fachbegriffe – verständlich und praxisnah.

A

Anti-Claim-Manage­ment

Systematische Prüfung und Steuerung von Mehrforderungen, um die Projektkosten im geplanten Rahmen zu halten

Arbeitsgrube

Arbeitsgruben sind vertiefte Bereiche im Boden, die anstelle einer Hebebühne den sicheren Zugang zur Unterseite von Fahrzeugen für Wartungs-, Reparatur- oder Montagearbeiten ermöglichen

B

Bau-LSA

Temporär eingerichtete Lichtsignalanlage zur Regelung an Baustellen oder anderen Verkehrseinschränkungen mit mobilem Aufbau

Besandungs­anlage

Technische Einrichtung in Straßenbahnwerkstätten, die Straßenbahnen mit trockenem (Brems-) Sand versorgt

BIM

Digitale, modellbasierte Arbeitsmethode für den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken unter Nutzung eines intelligenten 3D-Modells als zentrale Datenquelle, das Geometrie mit Informationen wie Kosten, Materialien und Terminen verknüpft

C

C-ITS (Cooperative Intelligent Transport System)

Vernetztes System, bei dem Fahrzeuge, Infrastruktur (Ampeln, Schilder) und Verkehrsteilnehmer digital miteinander kommunizieren, indem sie Echtzeit-Warnungen und -Informationen übermitteln, z.B. vor Baustellen, Staus, Glätte oder Einsatzfahrzeugen

D

DIN 18205

Regelt die systematische Bedarfsplanung im Bauwesen, indem sie festlegt, wie die Anforderungen und Bedürfnisse von Bauherrn und Nutzern ermittelt, dokumentiert und als Grundlage für die Gebäudeplanung aufbereitet werden

E

EVA

Modell zur Berechnung der Verkehrsnachfrage (Erzeugung, Verteilung, Aufteilung), wobei die Schritte Verteilung und Aufteilung simultan berechnet werden

F

Fertigarbeits­grube

Bereits im Werk vorgefertigte Arbeitsgruben, die noch vor dem Rohbau eingefügt werden können

G

GVFG (Gemeinde­ver­kehrs­finan­zierungs­gesetz)

Grundlage zur Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden

H

Handbuch für die Bemessung von Straßen­verkehrs­anlagen

In Deutschland gültiges technisches Regelwerk (aktuelle Fassung von 2015), welches standardisierte Verfahren zur Kapazitätsermittlung und Bewertung der Qualität des Verkehrsablaufes für unterschiedliche Straßenverkehrsanlagen beschreibt

HOAI (Honorar­ordnung für Architekten und Ingenieure)

Regelt die Vergütung sowie die Struktur von Planungs- und Überwachungsleistungen in Deutschland und gliedert diese in 9 Leistungsphasen

I

I

Fachbegriffe wie dieser spielen eine zentrale Rolle in der Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Mobilitätslösungen.

J

J

Fachbegriffe wie dieser spielen eine zentrale Rolle in der Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Mobilitätslösungen.

K

K

Fachbegriffe wie dieser spielen eine zentrale Rolle in der Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Mobilitätslösungen.

L

LSA

Lichtsignalanlage, Ampel

LSA-Verrohrungs­pläne

Lagepläne mit Darstellung der geplanten Kabeschutzrohrstrecken für die LSA-Verkabelung einschl. Kabelschächten, Signalmaste mit Fundamenten, die zur LSA gehörenden Detektoren wie Induktionsschleifen, Fußgängertaster etc. und Standort des Steuergerätes

LTE-Verbindungen (Long Term Evolution)

Ermöglicht die mobile Echtzeitübertragung von Daten zwischen Fahrzeugen, Verkehrsanlagen und Leitzentralen und bildet damit eine Grundlage für intelligente Verkehrssysteme

M

Mindest­freigabe­zeiten

Die bei Freigabe (z.B. Grün) von Signalen mindestens eingehaltenen Zeiten, unabhängig von anderen Schaltbefehlen

MIIA (Mobile Inspection Assistant II)

Mobile Softwarelösung zur digitalen Erfassung, Dokumentation und Verwaltung von Inspektions-, Wartungs- und Prüfdaten direkt vor Ort, für effizientiere Arbeitsabläufe und verbesserte Datenqualität

MIIA-Mangel­reports

Digital erstellte Berichte, in denen bei Inspektionen festgestellte Mängel mit Beschreibung, Fotos, Standort und Priorität systematisch dokumentiert und zur Nachverfolgung von deren Behebung bereitgestellt werden

N

NEMO

Software zur strategischen Planung und Kapazitätsanalyse von Schienenverkehrsnetzen, mit der Infrastruktur, Verkehrsströme und potenzielle Engpässe für zukünftige Ausbauszenarien bewertet werden

O

Ohnefall und Mitfall

Methodischer Ansatz der Nutzen-Kosten-Untersuchung, bei dem die Auswirkungen einer geplanten Maßnahme durch den Vergleich eines Prognosezustands ohne die Maßnahme (Ohnefall) mit einem Prognosezustand einschließlich der Maßnahme (Mitfall) ermittelt und bewertet werden

On-Demand-System Flexa

Bedarfsorientiertes Mobilitätssystem, bei dem Fahrten ohne festen Fahrplan oder Linienweg per App oder Telefon gebucht und mithilfe intelligenter Bündelung mehrerer Fahrtanfragen flexibel durchgeführt werden

P

Prognose­nullfall (Ohnefall)

Prognostizierter Zustand des Verkehrsnetzes ohne die zu bewertende Maßnahme

Q

QMS (Qualitäts­manage­ment­system)

System aus Prozessen, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen zur Planung, Steuerung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität von Produkten, Dienstleistungen oder Arbeitsabläufen

R

RAB 30, Anlage C

Fachbegriffe wie dieser spielen eine zentrale Rolle in der Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Mobilitätslösungen.

S

Schlepp­kurven­prüfung

Verfahren in der Verkehrsplanung und im Tiefbau, das prüft, ob Fahrzeuge (insbesondere Lkw, Busse oder Schwertransporte) bestimmte Kurven, Kreuzungen oder Engstellen befahren können, ohne Hindernisse wie Bordsteinkanten, Ampeln oder andere Fahrzeuge zu beschädigen

Seiten­gruben­abdeck­ung

Abdeckung von offenen Arbeitsgruben in Werkstätten, Prüfstellen oder Industriehallen, wenn diese nicht genutzt werden

SiGeKo (Sicherheits- und Gesund­heits­schutz­koordi­nator)

Vom Bauherrn bestellte Fachkraft gemäß Baustellenverordnung zur Koordination der Arbeitssicherheit auf Baustellen, Erstellung von SiGe-Plänen und Minimierung von Gefahren

Spitzen­stunden­verkehr

Bei Verkehrszählungen oder Modellrechnungen ermittelter Maximalverkehr in einer Verkehrsanlage, der i.d.R. maßgebend ist für den Ausbau der Infrastruktur sowie die Ausrüstung und Schaltung von Lichtsignalanlagen

T

Tagesverkehr

Bei Verkehrszählungen oder Modellrechnungen ermittelter Verkehr in einer Verkehrsanlage außerhalb von Spitzenzeiten

U

UMS (Umwelt­management­system)

System aus Prozessen und Maßnahmen zur Erfassung, Steuerung und Verbesserung der Umweltleistungen eines Unternehmens oder Projekts sowie zur Verringerung negativer Umweltauswirkungen

V

VDV-Standard

Vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen entwickelte technische und organisatorische Standards zur einheitlichen Planung, Umsetzung und Kommunikation im öffentlichen Verkehr, beispielsweise für Fahrzeuge, IT-Systeme und Fahrgastinformation

Vissim

Marktführendes Softwaretool zur mikroskopischen Simulation von Verkehrsströmen im öffentlichen und Individualverkehr mit realitätsgetreuer Nachbildung von Fahrzeugbewegungen und weiterer relevanter Verkehrsnetzelemente wie Lichtsignalanlagen, Geschwindigkeitsvorgaben, Vorfahrtsregelungen

VS-PLUS-Steuerung

Verfahren zur "intelligenten" Steuerung von Lichtsignalanlagen auf Grundlage von Parametern

VISUM-Verkehrs­modell

Makroskopisches Modell, welches in der Regel das Verkehrsangebot und die Verkehrsnachfrage in einem definierten Raum (Stadt, Kreis, Bundesland) abbildet und Prognosen für geplante Maßnahmen ermöglicht

VwdB

Verkehrsführung während der Bauzeit

W

W

Fachbegriffe wie dieser spielen eine zentrale Rolle in der Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Mobilitätslösungen.

X

X

Fachbegriffe wie dieser spielen eine zentrale Rolle in der Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Mobilitätslösungen.

Y

Y

Fachbegriffe wie dieser spielen eine zentrale Rolle in der Planung, Steuerung und Umsetzung moderner Mobilitätslösungen.

Z

Zwischenzeiten

Zwingend einzuhaltende Zeitdauern zwischen den Freigabezeiten konfliktierender Signale an Lichtsignalanlagen

#

1.000er Kriterium

Vorgabe des Freistaates Bayern welcher als Grenzwert (1.000 Personenfahrten pro Tag, d. h. 1.000 Personenkilometer je Kilometer Streckenlänge) erreicht werden muss, damit Eisenbahnstrecken reaktiviert werden können